Fuerteventura
Entspannt und wunderschön…so würde ich diesen Urlaub wohl zusammenfassen, wenn ich mich kurz fassen müsste. Muß ich ja aber zum Glück nicht. Wer mehr erfahren möchte, von dieser sonnigen, windigen, kargen Schönheit, kann sich gerne durch die Fotos dieser Reise treiben lassen…
Wunderschön, sind auf jeden Fall die kilometerlangen Strände im Süden Fuerteventuras. Sie waren auch der Grund für unsere Reise. Wir wollten einfach mal wieder so richtig entspannen, mit vielen Strandtagen und langen Spaziergängen am Meer.
Neben schönen Stränden findet man im Süden der insel auch das Hafenstädtchen Morro Jable.
Hier schaukeln Boote sanft auf den Wellen, und man kann sogar Rochen im Hafenbecken entdecken.
Auch ein bisschen Streetart haben wir in den Straßen von Morro Jable entdeckt.
An der Strandpromenade gibt es viele kleine Restaurants, wo es sich mit traumhafter Aussicht zu Mittag essen lässt…
Ein Ort, der mich verzaubert hat ist Ajuy, mit seiner rauen Küste, dem schwarzen Sandstrand, den Piratenhöhlen und seiner Beschaulichkeit.
Jenseits der Küste ist die Landschaft sehr karg, und hat dennoch ihren ganz eigenen Reiz. Je nach Lichtstimmung verändert sie sich komplett…
Und immer wieder trifft man auf nette kleine Dörfer, wie Pajara. Die Kirche dieses Ortes hat eine wunderschöne Steinfassade, die mit aztekischen Motiven geschmückt ist…
Ein Besuch auf einer Ziegenfarm gehört auf Fuerteventura irgendwie auch dazu. Man kann natürlichen den leckeren Ziegenkäse probieren und kaufen, aber die eigentlichen Hauptpersonen drängen sich direkt und völlig zu Recht, in den Vordergrund ;0)
Und auf der Farm, die wir besucht haben, gab es auch noch ein paar Tiere mehr…
Die ehemaligen Inselhauptstadt Betancuria ist ein kleiner Ort mit schönen Häusern und Gässchen, einigen Souvenirläden, Bars, Cafes und Restaurants. Also unbedingt Appetit mitbringen!
Und natürlich gibt es keine kanarische Insel ohne Aloe Vera!!! Als Feuchtigkeitsspender und gegen Sonnenbrand, wird es überall auf den Inseln verkauft. Dieses Pflanze gilt als absolutes Wundermittel! Hier auf Fuerteventura haben auf einer Aloe Vera Farm aber noch viel mehr über die Pflanze und ihre Anwendemöglichkeiten gelernt. Was wirklich spannend war, und so durften auch ein paar Tuben und Fläschchen mit nach Hause fliegen und erinnern uns nun im Badezimmer noch ein wenig länger an diese schöne Reise.
Ohhhh und dann gab es auch noch diesen einen magischen Morgen, andem es meinem Lieblingsmenschen gelungen ist mich dazu zu bringen, in aller Frühe aufzustehen und noch vor Tagesanbruch an den Strand zu gehen. Im Stockdunkeln und ohne Taschenlampe (die hatten wir im Hotelzimmer vergessen) sind wir am Meer entlang gelaufen, bis zu einer kleinen Bucht, von wo aus wir einen wunderschönen Sonnenaufgang angeschaut haben…
Mit einem prall gefüllten Traveljournal ging es für uns nach einer Woche leider wieder nach Hause…ich hätte gerne noch ein paar Wochen oder Monate verlängert ;0)

